MONDREPORT | Yang Aspekt: VOLLMOND am 31. Jänner 2018

Alle sprechen vom heutigen "Blue Moon" (zweiter Vollmond innerhalb eines Monats mit 30% mehr an Licht) und dem sogenannten "Blood Moon" (von Asien, Australien & Pazifik sichtbare Sonnenfinsternis, in der der Schatten der Erde den Vollmond rot "einfärbt"). Welche Thematik berührt dieser Supermond am letzten Tag des Jänners mit einem noch letzten feinen Hauch von "Altem abschliessen und Neues begrüßen" (Janus)?

Energetisch gehört dieser Vollmond zu Uranus, also zu allen Umbrüchen, die mit Neuem einhergehen, und da er im Zeichen des Löwen - ein Sonnen und somit SELBSTzeichen - steht geht es eindeutig um Manifestation. Uranus und Löwe stellen in ihrer Kombination sicher, dass die Selbstverwirklichung nicht narzisstisch egoistisch ist, sondern an die Themen von FREIHEIT und GLEICHWERTIGKEIT mit allen Anderen genüpft sind - diese Balance hilft, dass wir MITEINANDER in Respekt und Demut Schöpfung von Innen heraus und zum Wohle aller Lebewesen (nicht nur der Menschen!) weiterentwickeln.

Weiters geht es um die Balance von männlicher und weiblicher Energie in unseren Zielen der Manifestation, um "STHIRA" und "SUKHA". Auch wenn die traditionelle Interpretation dies in der Asana Praxis als "steadiness" und "ease" in Yoga Haltungen übersetzt, können wir dies genauso auf die Fokussiertheit und Offenheit unsere Lebenspraxis und wie wir manifestieren, umlegen.

Die männliche (aktive) Energie ist Deine Schöpferkraft: Deine Ausrichtung, Power, Hinbewegung zum Ziel. Die weibliche (passive) Energie ist Deine Hingabe: Dein Vertrauen und Erlauben, „wie“ die Dinge zu Dir gelangen dürfen. In unserem männlichen Anteil der Manifestation brauchen wir Klarheit, Genauigkeit, Durchhaltevermögen, Kraft. STHIRA eben.
In unserem weiblichen Anteil brauchen wir Hingabefähigkeit, Sanftheit, Nachgiebigkeit, Verspieltheit. SUKHA!

Defakto sind diese Energien bei vielen von uns aus dem Gleichgewicht geraten, vertauscht. Wir flüchten vor unser eigenen "Löwenkraft" (und der damit einhergehenden Verantwortung!) und sind unsicher in unseren Zielen, in was wir wollen oder (noch schlimmer) warum wir etwas wollen. Wenn das Leben uns in unserer Ausrichtung mit Widerstand prüft, geben wir verweichlicht nach, verleugnen unsere innere männliche Kraft und resignieren mit "das Universum wollte das nicht". (Schöne Ausrede um sich nicht anstrengen zu müssen!!) Einhergehend mit den vertauschten Energien müssen wir dann immer mehr versteift das Leben kontrollieren und können nicht zulassen, was sich auf uns zubewegen will. Damit halten wir Leben auf. Manifestieren in Freiheit wird so nur sehr sehr schwer möglich.

Und das macht diesen Supermond so kraftvoll: Prüfe nochmals in aller Klarheit Deine Gedanken und Handlungen in ihren Manifestationsausrichtung und wo Du Eigenverantwortung ausweichst und dann geh in einen hingebungsvollen, kraftvollen Tanz mit dem Leben.

Aus ganzem Herzen: NAMASTÉ!